Die meist gestelten Fragen und Antworten
 


Der XSpalter

Wollen Sie es ganz genau Wissen?

(Unsere PRAXISTIPPS „ Spalten großer Stämme, 50-70 cm lang/20-100cm Durchmesser“)

  • Die Holzstämme zum Spalten vorzugsweise direkt auf die Erde stellen.
     
  • Spalthämmer entfalten Ihre volle Kraft durch Beschleunigung, also nutzen Sie auch noch die rund 60 cm der Hauklotzhöhe dafür. Der Erfolg wird Sie verblüffen!
     
  • Außerdem sinkt die Unfallgefahr rapide ( Fuß- und Schienbeingefährdung beim Vorbeischlagen am Hauklotz).
     
  • Das Hochheben schwerer Holzstämme auf den Hauklotz entfällt – sehr zur Schonung des Rückens.
     
  • Wer es ganz exakt machen will, gräbt einen ungefähr 60 cm hohen Hauklotz aus Hartholz ( mind. 50 cm Durchmesser) ebenerdig ein. vorher bitte den Untergrund gut verdichten.
     
  • !!! Ob nun mit oder ohne Hauklotz, bitte genau darauf achten, dass der Erdboden um die Hackstelle aus fester Erde, geschlämmter Schotterdecke, Kies o.ä. besteht, kein Natursteinpflaster, Betonplatten, Metall... . Übrigens—unverdichteter Boden schluckt viel Spaltkraft.
     
  • Kleinere Stämme ( 10-15 cm Durchmesser) lassen sich natürlich auch mit leichteren Äxten wie gehabt auf dem Hauklotz spalten, der X-Spalter muss hier nicht sein.
     
  • Frisches Holz spaltet sich besser.
     
  • Das Spalten bei Frost geht leichter.
     
  • Für die Profis: Scharfe Schneide mit glattpolierten Spaltwangen erleichtern das Spalten. Als Sonderedition gibt es bei uns den Xspalter denn auch mit polierten Wangen.
    In Verbindung mit PTFE-Spray ( ebenfalls bei uns erhältlich), 1x täglich nach der Arbeit auf die Wangen gesprüht, ist noch leichteres Spalten gesichert.
     
  • „ DAS AUGE SPALTET MIT“ – der Spruch stimmt. Bei größeren Stämmen zuerst längs vorhandener Schwundrisse auf der Schnittfläche spalten, das gilt auch für das Klöben mit Spaltkeilen. Den Stamm so stellen, dass starke Äste und Verwachsungen unten liegen, und immer längs der Äste oder Zwiesel spalten.
     
  • Große Stämme so spalten, dass die Hammerschneide im, „dem Nutzer gegenüberliegenden äußeren Drittel“ des Stammdurchmessers auftrifft. Das Spalten und Klöben wird so erleichtert, ein Vorbeischlagen vorne ist dann so gut wie ausgeschlossen.
     
  • Eine andere Methode bei Stämmen mit großem Durchmesser, glatt gewachsen und aus gut spaltbaren Holzarten (z.B. Eiche, Buche), ist das rundum stückweise Abschlagen von Scheiten ( Scheitgröße ungefähr 10-15 cm) vom Hauptstamm. So erspart man sich das Klöben in Viertel und das anschließende Spalten dieser Stücken. Diese Methode zunächst vorsichtig üben, da der Hammer bei Fehlschlägen seitlich vom Stamm wegprallen kann!
     
  • Der X-Spalter mit seinen satten 4 kg Eisen erreicht die größten Spaltkräfte, wenn er in einer drehenden Bewegung nach hinten- oben hoch über den Kopf geführt wird ( Körper und Arme lang nach oben strecken) und dann wie üblich durch die Arme und den Körper schnell nach unten beschleunigt wird ( Arme lang). Diese Methode, bei der die Axt eine ähnliche Bewegung wie die eines Turners bei der Riesenwelle vollführt, erfordert lediglich Technik und Zielgenauigkeit, nicht unbedingt „Bärenkräfte“. Selbstverständlich ist „normales“ Holzhacken (Ausholen vor dem Körper) mit dem X-Spalter ebenso möglich und bei kleineren Stämmen angebracht.
     
  • Egal welche Methode – hacken Sie auch mal mit links! ( die Hände greifen um, Spalthammer auf die andere Seite). So bleiben die Anforderungen an den Körper viel harmonischer und ausgewogener – und Holzspalten macht dann wirklich Spaß. Üben Sie links zunächst an schon geteilten, leichter zu spaltenden Holzstämmen.
     
  • Beim Klöben mit Stahlkeilen vorzugsweise solche mit Polyamid-Schlageinsatz ( auswechselbar) verwenden. Die flache Schlagfläche des X-Spalters ist aus Sicherheitsgründen nicht gehärtet, dennoch kommt es durch den Schlag von Eisen auf Eisen zu starken Belastungen auf den Axtkörper und den Stiel. Wegfliegende Stahlsplitter von Keil und auch Spalter erreichen hohe Geschwindigkeiten. Bei den Profis sind reine Stahlkeile nicht mehr erlaubt.